Offside

Alarmcode 6920/3 – Ein bisschen Status 6

Was Schnee und Eis nicht geschafft haben, besorgte schließlich eine Erkältung – eine Zwangspause vom Joggen. Merke: auch wenn man bei Wind und Wetter vor die Türe geht und sich gesund ernährt, diese fiesen Bazillen nehmen den Umweg über die eigenen Sprösslinge im Kindergarten. Da gibt es kein Entrinnen. Wenigstens beschränkte sich die Pause lediglich auf das Aussetzen von zwei Trainingseinheiten, bevor ich dann mit einem langsamen Dauerlauf wieder eingestiegen bin – und langsam trifft den Nagel für diesen Lauf auf den Kopf. Erkältungen und Verletzungen treten ein und gehören zum Training dazu, auch wenn der selbst auferlegte Trainingsplan sehr eng getaktet ist und eigentlich keine Pausen zulässt, denn der Halbmarathon am 2. April rückt immer näher und momentan bin ich nur in Teilen mit den Trainingswerten zufrieden.

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Die Brigade des Schreckens

… oder wie lange wir in der Zombiecalypse überleben würden

28 Days later, Resident Evil, World War Z. Sie kommen uns holen, bestimmen rotten sie sich im Verborgenen bereits zusammen und wir sitzen hier auf dem Präsentierteller. Schließlich zeigen Kino und Fernsehen die Gefahr in Dauerschleife. Deshalb gibt die Regierung von British Columbia (Kanada) auf Ihrer Webseite Verhaltenstipps für den Fall einer Zombiecalypse – also dem massenhaften Auftreten untoter Gestalten mit zügellosem Appetit – und auch das amerikanische Militär bereit sich auf den Einfall der wiederbeseelten Leichenhorden vor – zumindest wenn es um das Ausbilden der Grundlagen militärischer Planung geht. Das sorgte in der deutschen Presse natürlich vor einiger Zeit für Schmunzeln (z. B. „Kanada bereitet Bewohner auf Zombie-Angriff vor“, „Kanadische Provinz warnt vor Zombie-Attacke“, „Notfalltipps gegen Zombies“) und wer die entsprechenden Textbeiträge weiterliest, der erkennt, dass das popkulturelle Phänomen der Zombies nur Eyecatcher für ein weit wichtigeres Thema ist, oder in den Worten der Regierung von British Columbia: „If you’re ready for zombies, you’re ready for a disaster”.

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Alarmcode 6920/2 – Wider der Kälte

Lauftraining wider Schnee, Eis und tiefen Temperaturen

Schnee, Eis und frostiger Wind halten weite Teile des Landes im Griff – ungewöhnlich ist das für einen Wintermonat natürlich nicht, führt aber zu Komplikationen, wenn man als fleißiger Läufer versucht, seinen Trainingsplan zu befolgen. Mittlerweile ist Woche Nr. 3 in meinem Trainingsprogramm (in 13 Wochen zum Halbmarathon unter 1:40h, siehe Teil 1 der Artikelserie) angebrochen und, was soll ich sagen, Teile des Planes sind Makulatur.

Bis jetzt musste ich aus Wettergründen – und hier namentlich Glatteis – immer eine Trainingseinheit pro Woche ausfallen lassen. Die Minustemperaturen sind dabei gar nicht mal das Problem, auch der frostige Wind ist tolerierbar. Im Gegenteil, es macht richtig Spaß, bei solchem Wetter zu laufen. Aber während die Dauerläufe noch machbar sind, ohnehin soll ich innerhalb dieser Einheiten langsam laufen, gestaltet sich Intervalltraining etwas anspruchsvoller, da ich für die schnellen Einheiten lange, unterbrechungsfreie und vor allem schnee- und eisfreie Strecken brauche – und daran mangelt es derzeit. Ich hoffe, die Situation klärt sich in dieser Hinsicht zum Positiven, so schön der Schnee auch zum Anschauen ist, beim Training stört er. (Zum Glück können meine Kinder das nicht lesen, sonst gäbe es wegen der schneefeindlichen Einstellung ein Handgemenge).

Parallel laufe ich – just for fun – zum ersten Mal bei der Crosslaufserie Hegau-Bodensee 2016/17 mit. Zwar bin ich dort nach drei von vier Läufen abgeschlagen am Ende der Liste der Zieleinlaufenden, aber dabei sein ist alles. Die Serie ist außerdem Ansporn fürs Training und Lehrgeld für die Crosslaufserie 2017/18.

Zusammengefasst bin ich seit dem 3. Januar knapp 76 km gelaufen, das entspricht etwa 25 km pro Woche und damit dem, was ich mir ohnehin für 2017 vorgenommen hatte, nämlich mindestens 25 km pro Woche zu laufen.

Was steht noch an? Funktionales Training steht noch auf der To-Do-Liste, daneben ein zweiter Satz Laufsachen für den Winter, ein weiteres Paar Laufschuhe sowie die Behandlung einer typischen Läuferkrankheit: dem Tractussyndrom (wobei das aktuell nur bei langsamer Geschwindigkeit und beim Gehen ein Problem ist).

„Eine Sturzflut kann nicht bekämpft werden“

Rezension von Ralf Beyers Starkregen und Sturzfluten

Mai 2016: Die Bilder aus dem schwäbischen Braunsbach (BW) zeigten eindrucksvoll die Macht des Wassers, die Gefahren der reißenden Flut und das urplötzliche Eintreffen eben einer Sturzflut nach Starkregen.[1] Was wie ein Jahrhundertereignis aussah, könnte zur Regel werden, zumindest prognostizieren das die Meteorologen.[2]

Zunahme der Ereignisse wahrscheinlich

Dass sich sozusagen auch die solche Einsatzszenarien abwehrende Seite dieser Vorhersage anschließt, zeigt der Taschenguide „Starkregen und Sturzfluten“ des THW-Angehörigen Ralf Breyer. Auf Basis von zwei einschlägigen Ausbildungshandbüchern des THWs erstellte Breyer, der Technischer Berater Hochwasserschutz und Deichverteidigung im THW Landesverband NRW ist, eine kompakte und systematische Mischung aus SER, Handbuch und Ratgeber über die Abwehr bzw. Minderung der Folgen von starken Niederschlagsereignissen, dessen Praxisbezug von der ersten Seite an deutlich wird, und die bei der Vorbereitung unterstützen will. More

Alarmcode 6920/1 – Fit im neuen Jahr

Fit für die Feuerwehr und für sich selbst

Wer vergangenes Jahr regelmäßig in das Feuerwehr Weblog geschaut hat, wird bemerkt haben, dass ein Thema eine wichtige Rolle spielte: Fitness (Projekt Halbmarathon, FFFF-Matrix, Feuerwehr Fitness). Fitness stellt eine Grundbedingung für ein gesundes Leben dar, aber auch für die Teilnahme an Feuerwehreinsätzen. Ohne das weiter auszudiskutieren, will ich die Aspekte rund um Gewicht, Sport und Training, erneut aufgreifen und lose mit der Vorbereitung auf die nächsten Halbmarathonveranstaltungen verknüpfen – Veranstaltungen, bei denen ich hoffe, auf ebenso laufbegeisterte Weblogleser zu stoßen.

Los geht es am 2. April in Freiburg im Breisgau, weiter gesetzt ist der 24. September in Singen am Hohentwiel. Ob noch weitere Veranstaltungen, wie z. B. 10-Kilometer-Straßenlauf auf der Insel Reichenau, dazukommen, kann ich noch nicht abschätzen. Langfristiges Ziel bleibt dabei aber eine Marathonteilnahme im nächsten Jahr (2018).

Peng! Also der Startschuss für ein intensives Training auf den Halbmarathon in Freiburg fällt heute. Passend dazu hat es geschneit und der angetaute Schnee ist dann festgefroren. Super! Da ich bereits über eine gute Grundlagenausdauer verfüge, habe ich mich für das dreizehnwöchige Trainingsprogramm Halbmarathon unter 1:40 entschieden. Ich denke, mit den geplanten Übungen decke ich einen Teil der Defizite ab, die ich im letzten Jahr analysiert habe, z. B. mehr Intervall- und mehr Core-Training. Natürlich ersetzte ich einige Dauerläufe durch Schwimmen bzw. werde auch versuchen funktionales Training einzubauen. Natürlich geht es heute mit Intervalltraining los. Jetzt muss ich nur noch eine schnee- und eisfreie Strecke für die schnellen Einheiten heute Nachmittag finden.

Von den zwei Familien

Eine Kolumne zum Thema (Feuerwehr-)Familie

Ganz langsam erholen wir uns von den zurückliegenden Feiertagen zum Ende eines jeden Jahres. Neben der jahreszeitlich bedingten Völlerei, die man natürlich nicht alleine, sondern mit den Teilen der Familie, die man das Jahr über eher weniger sieht, verbrachte, verwendeten viele ehrenamtliche Helfer der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit mit einem jahreszeitlich bedingtem, erhöhtem Einsatzaufkommens. Anders ausgedrückt forderten zwei Familien das Zugegensein ein. Der Dezember, als Fokus des Aufeinandertreffens der zwei Vereinigungen, eignet sich deshalb ganz gut, um den Gegensatz, die Probleme und die Zwänge zu zeigen, die sich ergeben, wenn man beiden gerecht werden will. Bewusst spreche ich hier vom Ehrenamt, denn das Hauptamt, wie es der Name schon sagt, ist eben keine Freizeit, auch wenn hier Überstunden, unbezahlte Mehrarbeit etc. anfallen. Bitte nicht falsch verstehen, aber Dienstplan ist geplant, und es lässt sich abschätzen, an welchen Tagen frei ist. Der Funkalarmempfänger hält sich leider nicht an Pläne, insbesondere die zum Ende des Jahres geplanten diversen Feierlichkeiten und Zusammenkünfte mit Familie und Freunden können dann zu einer Form des Spießrutenlaufes werden.

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Kolumnennikolausdienstag

Eine Kolumne zum Thema Nikolaus und Feuerwehr

Heute ist Nikolaustag (6. Dezember), der regional und international unterschiedlich gefeiert wird. Die Bedeutung reicht vom konsumorientierten Süßgkeitentag, über die Heiligenverehrung bis hin zu hohem religiösen Feiertag. Wie um den heiligen Florian, der ja der Schutzpatron der Feuerwehr ist, ranken sich auch um Nikolaus von Myra Mythen und Legenden. Welche Bedeutung aber hat Nikolaus, der Nikolaustag für die Feuerwehr, lässt sich jetzt fragen, außer der Tatsache, dass der Nikolaustag auf meinen Kolumnendienstag fällt, und dem Kolumnisten partout kein anderes Thema, für das er sich begeistern könnte, einfällt?

Feuerwehr hat viel mit Brauchtum zu tun, mit Tradition, und je ländlicher, desto wichtiger wird dieser Aspekt. Das gleiche trifft auf den Nikolaus zu, nur eben unter religiösen Vorzeichen. Wobei, jetzt wo ich diese Worte lese, hat auch die Feuerwehr mitunter quasireligiöse und sektenhafte Züge. Neues wird verworfen, abgelehnt, verteufelt. Aber Spaß beiseite und zurück zu ernsthaften Argumenten.

Ist es vielleicht die Farbe Rot, die die Farbe der Feuerwehrfahrzeuge und der Bischofsmantel des Nikolaus gemein haben? Rot als Farbe der Warnung und der Aufmerksamkeit? Rot als Farbe der Gefahr und der Aggression? Rot ist aber auch die Farbe der Liebe und des Lebens. Im Grunde ist Rot eine emotionale Farbe, die eine Reaktion hervorruft. Immerhin gibt es beim Nikolaus wie der Feuerwehr rot-gelb-weiße Farbtupfer, man geht also mit der Zeit. More

Tag des Ehrenamtes

Der 5. Dezember ist Tag des Ehrenamtes. Dieser Gedenk- und Aktionstag soll der Anerkennung und der Förderung ehrenamtlichen Engagements dienen. Ohne das Ehrenamt, wäre das Funktionieren des Gemeinwesens mit Einschränkungen verbunden  und auch der gesellschaftliche Zusammenhalt sähe anders aus. Der Bundesminister des Inneren schreibt hierzu:

„Wir können die gesellschaftlichen Herausforderungen nur gemeinsam durch Staat, Wirtschaft und Bürgergesellschaft bewältigen und sind deshalb auf Menschen angewiesen, die für andere Verantwortung übernehmen und einen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten. Ich danke allen Ehrenamtlichen, die sich im Verein, in einer Organisation oder im direkten Kontakt für andere Menschen einsetzen. Diese Menschen leisten beispielsweise im THW, im Sport oder im Integrationsbereich viel für unser gesellschaftliches Miteinander und bereichern so unser Zusammenleben. Unsere Gesellschaft braucht dieses Engagement“

Anlässlich des Aktionstages fordert das BMI über seinen Twitter-Account auf, unter dem Hashtag #TagdesEhrenamtes am kommenden Wochenende ein Foto aus dem Ehrenamt zu tweeten.

Gerne unterstütze ich dies, soweit sich mir am kommenden Wochenende die Möglichkeit hierzu bietet, aber ich möchte ein paar kritische Anmerkungen, auch zur Aussage des Bundesministers des Inneren loswerden.

Am Tag des Ehrenamtes finden es alle Politiker, egal ob auf Bundes-, Landes oder kommunaler Ebene ganz super, dass sich so viele Menschen engagieren, ohne die das Gemeinwesen nicht funktionieren würde. Ich persönlich fände es schön, wenn derartige Aussagen nicht nur an irgendwelchen Gedenktagen pauschal  in den Äther geblasen werden, sondern dass sich die Unterstützung 365 Tage im Jahr nicht nur mit Worten, sondern auch mit konkreten Taten manifestieren würde. Es kann nämlich nicht sein, dass das Ehrenamt – und da gehe ich über unsere blaulichtzentrierte Welt hinaus – für Versäumnisse, für Unwillen oder für Sparmaßnahmen der Politik herhalten muss.

Zeig her, Deinen Spind

Der Spind ist für jeden Feuerwehrangehörigen nicht nur die zentrale, persönliche Anlaufstelle im Feuerwehrhaus, neben Jacke, Hose, Stiefel, Koppel enthält es weitere Ausrüstungsgegenstände. Das abschließbare Wertfach birgt dabei mitunter wahre Schätze, zumindest, was das Einschätzen der Persönlichkeit betrifft.

Das Wertfach im Spind von Stefan

Mir selbst ist das Wertfach zu klein, denn dort lagere ich, wie auf dem Bild unschwer erkennbar, eine Menge „Dinge“: Tshirts, Socken und Unterwäsche zum Wechseln, Handtuch, Deo, Schreibutensilien, Instantkaffee, ein wenig Bargeld, Büromaterial. Da sich alles nur auf und nebeneinander anordnen lässt, ergibt sich also ein kleines Chaos.

Nun zu euch: Lasst uns auf Twitter Bilder unserer geöffneten Wertfächer zusammen mit einer kurzen Beschreibung des Faches posten, z.B. kreatives Chaos, pragmatische Sortierung, Ordnung ist was für Turnbeutelschwinger, …

Los geht’s: Mein #Spind bei der #FRWHR ist … (@feuerwehrweblog)

Buchverlosung November 2016

Aufgepasst! Anlässlich der Rezension des Buches „Einsatz von D-Leitungen. Ausbildung und Praxis“ aus der Reihe Fachwissen Feuerwehr von Holger de Vries verlost das Feuerwehr Weblog ein Exemplar des Buchs.

Buchcover Holger de Vries: Einsatz von D-Leitungen. Ausbildung und Praxis. Aus der Reihe: Fachwissen Feuerwehr. Landsberg am Lech: ecomed Sicherheit 2016, 120 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-609-69807-6, 12,99.-Teilnehmen an der Verlosung der beiden Bücher „Einsatz von D-Leitungen. Ausbildung und Praxis“ könnt ihr wie folgt:

  • Kommentar unter den Artikel hier im Feuerwehr Weblog
  • Kommentar unter den entsprechenden Beitrag auf Facebook
  • Twitter-Tweet/Retweet/Fav: „Ich nehme an der #Buchverlosung des Buchs #Dleitung teil! #bvnov2016 @feuerwehrweblog“

Voraussetzungen sind eine gültige E-Mail-Adresse (aktiver Facebook- bzw. Twitter-Account) und Postadresse in Deutschland. Bitte nur einmal teilnehmen. Doppelte Teilnahmen werden gelöscht.

Die Verlosung läuft bis einschließlich 25. November 2016. Der Gewinner wird von uns dann in KW 48 per Email benachrichtigt.

Das Exemplar wurde vom Verlag ecomed Sicherheit für die Verlosung zur Verfügung gestellt.

Die Verlosung ist zu Ende. Bitte nicht mehr teilnehmen!

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