Urlaubs-Schnappschuss

Einsatzfahrzeug der Bomberos de Palma de Mallorca

Einsatzfahrzeug der Bomberos de Palma de Mallorca

(hl). Eine Woche Urlaub – schnell waren die paar Tage auf Mallorca rum. Unter den über 200 Urlaubsbildern ist auch dieser Schnappschuss, der während einer Stadtrundfahrt entstanden ist. Meine Frau Nicole und ich besichtigten gerade das Castell de Bellver. Auf einmal tauchte das Einsatzfahrzeug und ich hielt drauf.

Leider kein tolles Bild, aber so ist es mit den Urlaubs-Schnappschüssen – nicht alle sind gut!

Tipp: Schnureisen lösen mit Halligan

Als Text bereits hier vorgestellt, nun auch oben mit Video. So genannte Schnureisen halte ich für die bessere Variante als Standard-Heringe bzw. Erdnägel, weil sie in den unterschiedlichsten Böden besser einzusetzen sind. Ausserdem passen sie genau in den Fork (Klaue) des Hooligan-Tools. Initial lösen wie im Video oben, dann lässt sich das problemlos per Hand herausziehen.

Übrigens von allen Böden war es bisher in der Pfalz (Ramstein) am allerübelsten, dort saugen sich die Dinger richtig fest.

Zwerg-Airbag


Seit Jahren ist es ja üblich, PKWs an allen möglichen und unmöglichen Stellen mit Airbags auszustatten. Gut geguckt habe ich jedoch beim VU auf dem Bild oben. Die extrem dicke Pluspol-Leitung  (die Batterie guckt auf dem Foto unterhalb vom Tankdeckel raus)  bei dem gar nicht mal so jungen Wagen hatte mich neugierig gemacht. Nach ein bisschen googlen dann die Lösung: In der Batterieklemme sitzt ein  Mini-Knallfrosch, der den Pluspol abschiesst, wenn ein Airbag auslöst. Nennt sich „Sicherheitsbatterieklemme„.  Innenlicht und Warnblinker  haben eine eigene Zuleitung mit geringem Querschnitt.  Sachen gibt’s…

 

@fire: Home Base schwer beschädigt

Als die ersten Bilder und Meldungen über Facebook liefen, war’s nicht zu glauben: ein betrunkener Fahrer (übrigens nichts mit @fire zu tun, um das klar zu stellen) hatte einen Toyota durch die Wand unserer Homebase in Osnabrück gesetzt. Er selbst und ein Mitfahrer wurden schwer, ein weiterer Insasse leicht verletzt.

Vermutlich ist es ähnlich ironisch, wenn eine Fabrik für Löscharmaturen brennt, immerhin konnten die Jungs vom Team 3-41 die Bude provisorisch abstützen und verschliessen, aber Fakt ist: das Gebäude – unser Zuhause – ist wohl ein Totalschaden. Schade um die viele liebevolle Arbeit.

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Auf jeden Fall dürfen wir wieder von vorne anfangen und freuen uns über jede Unterstützung.

Infos: NOZ

(Bild: Frank Wobig)

Ich hab‘ da mal ’ne Frage…

Ich hab‘ da mal ’ne Frage…

Unser Feuerwehr Weblog-Korrespondent :-) in Goodyear, Arizona hat die Jungs vom örtlichen Fire Dept. beim Einkaufen getroffen. Hat jemand eine Ahnung was in den schwarzen Behältern seitlich lagert? In Deutschland würde ich ja sagen Saugschläuche, aber in den US of A?! Jemand ’ne Ahnung?

Für zwischendurch

Für zwischendurch

Was als (anspruchsvolle) Übung für die Jugendfeuerwehr bei einem Ausbildungstag gedacht war, avancierte schnell zu meiner Lieblingsübung an jenem Tag: Eingeklemmte Person unter Betonplatten. Einige Gruppen der Jugendfeuerwehren lösten die gestellte Aufgabe erstaunlich schnell und professionell, so dass sich die aktiven Kameraden am Kopf kratzten.

Wenn man in der eigenen Wehr über Hebekissen verfügt: Einfach mal bei der Baufirma o. ä. im Ort nachfragen, ob sich nicht mal ein paar Betonplatten oder dergleichen auf deren Gelände bereitlegen lassen. Wenn am Gerätehaus platz sein sollte umso besser, so kann man öfter daran üben. Dann darauf achten, dass die Platten etwas locker aufeinander liegen, schon ist mit wenig Aufwand eine schöne Aufgabe für einen Ausbildungsdienst vorbereitet – und das ist dann mal was anderes als andere Ausbildungen am Hebekissen, beispielsweise ein Auto anheben.

Wenn auch nicht ganz so schön, geht das ganze natürlich alternativ auch mit etwas leichteren Materialien, beispielsweise Holzbohlen oder derartige Sachen.

Mal richtig dumm aus der Wäsche gucken

Zimmerbrand im Obergeschoss eines Altenheimes, mehrere Personen eingeschlossen. Bei unserer Ankunft scheint das Feuer weitestgehend unter Kontrolle, jedoch konnte sich der  Rauch im gesamten Obergeschoss ausbreiten. Auch ist nicht klar, ob sich das Feuer ins Dachgeschoss ausgebreitet hat.

Nach etwas Suchen findet mein Dreiertrupp den Flur, wo Nullsicht bis zum Boden herrscht und uns von der Decke geschmolzene Rauchmelder im Weg hängen. Wir tasten uns bis zum Ende und öffnen ein Fenster, um die Belüftung des Fluchtwegs einzuleiten. In einem Raum neben dem Flurfenster stoßen wir sofort auf zwei Bewohner; einer sitzt auf dem Bett, der andere schaut apathisch an die Decke.

Auch dieser Raum ist stark verraucht.  Tür zu und die abgeschlossenen Fenster aufbrechen. Ein Patient ist mit Unterstützung gehfähig und wird mit Brandfluchthaube versehen einem weiteren Trupp in die Arme gedrückt.

Bei Patient zwei rät der Krankenpfleger in unserem Trupp dringend von einer Brandfluchthaube ab, da er das nötige Atemzugvolumen auf keinen Fall mehr aufbringen kann. Scheiße. Blick aus dem Fenster. Mist, da kommt keine Drehleiter hin. Zurück zum Flurfenster, dort das gleiche Bild. Draußen sieht man die Situation genau so.

Fluchthauben mit Pressluft gibt es bei uns nicht und Sprungkissen fällt bei dem gebrechlichen Mann aus. Leiter klettern wird er in diesem Leben auch nicht mehr. Luft aus einem Atemregler in Spülstellung kommt bestimmt auch nicht so gut.  Tja, da guckt man erst mal so richtig dumm aus der Wäsche.

Warum ich diesen Sermon schreibe? Springen wir von der Realität in die Fiktion und denken uns, dass die Feuerwehr fünf Minuten später eingetroffen wäre. Der Flur hat durchgezündet , das Feuer ist auf den Dachstuhl übergegriffen. Ihr seit über eine Steckleiter in den Raum eingestiegen. Brandrauch dringt langsam aber sicher durch die Türdichtung in den Raum. Sonstige Gegebenheiten wie oben beschrieben. Wie kriegt Ihr die zwei alten Herren ins Freie? 

Zurück zu Realität: Patient zwei ist übrigens wohlbehalten im RTW angekommen. Ein nochmalige Erkundung im  Flur ergab, dass endlich die Überdruckbelüftung ausreichend eingesetzt hatte, so dass wir ihn zügig durch den Flur tragen konnten.

Eng

Manchmal wird ja gesagt, dass sich in Deutschland zu viele Feuerwehrleute an den Einsatzstellen tummeln. Ganz im Gegensatz zu den USA, wo der Erstangriff auch mal mit vier Mann gestartet wird.

In dem unten verlinkten Video (einbetten ging leider nicht) wurde aber das Feuer auch eher durch die Masse an Feuerwehrleuten ausgetreten als gelöscht.

Selbst im Innenangriff ist es eng. Man kann sich ja kaum bewegen ;-)

Helmkamera-Video

Edit 27.04. – 9.00 Uhr: Ich hatte das Video bei Dave Statter gefunden. Mittlerweile ist es bei Youtube „privat“.