Drohne

Tech-Watch: Radarerkundung

Die vier Phasen der Erkundung (Frontal, Befragung, Innen, Rundherum) sind zwar das Standardvorgehen der Einheitsführer, bisweilen ist das aber nicht so einfach, wie in der Theorie beschrieben, insbesondere die letzten beiden Punkte zeigen schnell die Grenzen der Erkundung auf. Zumindest für die Erkundung im Inneren könnte es irgendwann in der Zukunft eine Lösung geben, die an die fliegenden Roboterdrohnen im Science-Fiction-Film Prometheus erinnern: An der Ruhr-Universität Bochum entwickeln Ingenieure eine „fliegende Plattform (…), die selbstständig eine dreidimensionale Repräsentation des umgebenden Raums erzeugen kann“. „Marie“ so der Name des Projekts nutzt Radar und will neben der Entfernung des Objekts auch dessen Zusammensetzung erkennen. Für die vorgehenden Feuerwehrleute hätte das System den Vorteil, dass diese sofort Wissen über die Raumgeometrie und die dort vorkommenden Materialien verfügen sowie erkennen, wo sich in dem Raum aufhaltende Menschen befinden. [Mehr dazu auf der Webseite der RUB]

Drohnen behindern Löscharbeiten

Laut einer Meldung auf heise.de behinderten privaten Drohnen die Löscharbeiten bei einem Waldbrand in Kalifornien. Wenn ich es mal plakativ formuliere, bekommt Gaffen damit eine neue Dimension. Grundsätzlich möchte ich den Einsatz von Drohnen bei Einsätzen nicht verdammen, es gibt Situationen, da kann ein aktuelles Luftbild sinnvoll sein, aber das Fluggerät sollte dann von den zuständigen Hilfsorganisationen gesteuert werden. Habt ihr schon einmal positive wie auch negative Erfahrung mit privaten Drohnen an Einsatzstellen gemacht? [Link]