DFV-Veranstaltungen 2012

Berlin (hl). Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) veröffentlichte in dieser Woche seine diesjähigen Veranstaltungen. Meiner Meinung nach sind davon zwei Termine interessant:

Quelle: DFV-Presseinformation vom 27. Januar 2012

P.S. Am 11. Februar ist übrigens wieder der Europäische Tag des Notrufs 112.

DK: (G)TLF für nicht viel Geld

In Dänemark ist das Hydrantennetz vielerorts kaum mit dem unseren vergleichbar, und ausserhalb von Ortschaften trifft man ab und an auf eine einsame und verlassene Wasserentnahmestelle mit 1B-Abgang. So ist es Gang und Gäbe, dass auf Wachen ein oder zwei TLF vorgehalten werden.

Vom Taktischen her ist das aber etwas völlig anderes als Beispielsweise unser 24/50 bzw 4000. Es sind echte „Wasserkühe“, nichts anderes als ein Tank – oftmals früher als Öltanker unterwegs – auf einem Serienfahrgestell sowie einer eingeschobenen TS. Die Fahrzeuge stehen zu 2/3 befüllt auf Wache, Stichwort Standschäden bei Vollast, und pendeln dann bei Bedarf hin und her. Typische Tanker fassen zwischen 8000 und 12000 Liter.

Oben zu sehen ein solches Tankfahrzeug, gesehen bei der letztjährigen jährlichen FKB (Foreningen af kommunale Beredskabschefer) i Odense. Es handelt sich um ein gebrauchtes Fahrgestell mit wiederverwendetem Tank. Lediglich die eingeschobene TS ist neu. Kostenpunkt habe ich leider vergessen, aber im Vergleich einem neuen TLF4000 eher zu vernachlässigen.

Eine Bilderstrecke mit Fahrzeugen der letztjährigen Messe ist hier bei Flickr zu sehen.

Übrigens: wie sehr sich das nordische Feuerwehrsystem sich von unserem unterscheidet: Falck Randers deckt ca 90.000 Einwohner ab. Erster Abmarsch (H)LF mit 1/3 sofort, dann nach 5 Minuten 1/1 wahlweise DLK oder GTLF plus bei Bedarf SW mit 1/1.

LKW-Kabine stabilisieren

Kommen wir gleich zum ersten „Konflikt“-Artikel. Eigentlich gehört er nach Heavy Rescue rüber, aber jenes soll zum Front End rund um die HRG-Ausbildung werden und ganz konkrete Produktinfos beinhalten, die hier klar nicht reinpassen. Das wie soll eigentlich hier rein. Denke, man dürfte sich recht schnell daran gewöhnen, aber wenn es überhaupt nicht passt, unbedingt Bescheid geben.

Nachfolgend geht es um eine schöne Alternative, eine LKW-Kabine nach VU zu stabilisieren, insofern diese nicht komplett vom Scharnier abgerissen ist. Die Vorgehensweise ist recht simpel: hinterm Vorderrad wird die Kabine aufgesetzt, beispielsweise eine Stütze, ein Rettungszylinder, eine Büffelwinde (insofern sie von der Höhe reicht), Kanalspindel oder evtl. sogar Baustütze. Anschliessend wird die Kabine auf den Rahmen gespannt – sitzt bombenfest und vor Allem sind keine Spanngurte im Weg, sollte die Kabine geschnitten werden, oder wie hier im Bild, angehoben.

Das Ganze auch nach hinten weg, in diesem Fall ist die Kabine nach vorne gekippt, Geht gut mit den o.g. Geräten, diese werden hier an eine Traverse angesetzt, geht auch gegen den Aufbau (insofern dieser vorhanden ist und es zulässt).

 

Nächtlicher Sirenenalarm und Martinshorn – Muss das sein?

Sirene über Naurod; Quelle: flickr.com (wiesbaden112.de)

Sirene über Naurod; Quelle: flickr.com (wiesbaden112.de)

(hl). Zwar schon im FWTicker gemeldet, aber vielleicht wurde Eure Wehr auch schon mit einer ähnlichen Kritik konfrontiert: Wegen einem gemeldeten Gebäudebrand wurde die Sirene in Elmstein (rp) um 3:27 Uhr ausgelöst. Anschließend fuhren die Einsatzfahrzeuge die nächtliche Einsatzstelle mit Blaulicht und Martinshorn an. Zum Glück brannte „nur“ eine Garage und es kamen keine Personen zu Schaden. Bürger beschwerten sich anschließend über die nächtliche „Ruhestörung“. Weitere Infos: Feuerwehr Elmstein.

Gab es bei Euch bereits ähnliche Beschwerden von Bürgern bzw. Anwohnern?

WILLKOMMEN (zurück)

Die zugegebenermassen etwas länger als geplant dauernde Pause hat gut getan. Zunächst einmal: Willkommen zurück!

Eigentlich müsste der nachfolgende Artikel viel ausführlicher sein, und den werten Leser in alle Facetten des bisher Geschehenen, der getätigten Gedankengänge und der zum Status Quo führenden Logik einweihen.

Ich denke, kurz ist besser: Die nun vorliegende (oder wie man das nennen mag) Version des Feuerwehr Weblog ist eine rein private Kiste, völlig subjektiv, voreingenommen, parteiisch, wie auch immer. Das Geschriebene soll das Gedanken- bzw. Meinungs- oder Dokumentationsgut jedes einzelnen Teammitglieds wiedergeben.

Im Laufe des Jahres haben wir viel ausprobiert, von sub-blogs über Board bzw Forum hin zu Social Network, immer mehr mit einem kommerziellen Hintergrund. Der hat sich zwar nicht eingestellt, allerdings hat mich das alles zu meinem Job geführt, den ich für den besten der Welt halte (aber das ist eine andere Diskussion), und der hier sicher auch im Rahmen von „Technical Rescue“ (s.Kategorie) in Erscheinung treten wird.

Nun heisst es Back to the Roots – ein einfacher Blog mit einer einfachen Oberfläche. Wir fangen bewusst schlicht an, weitere Funktionalität kommt dann bei Bedarf hinzu. Ganz wichtig: es besteht kein kommerzieller Antrieb, die Werbeflächen fallen weg. Was nicht heissen soll, dass wir nicht über gute Produkte schreiben wollen.

Wie sich das entwickeln wird – mal sehen. Feedback gerne jederzeit über das Kommentarfeld (Registrierung aktuell nicht möglich) oder über das Kontaktformular. Wir freuen uns jedenfalls auf das, was kommt!

 

Feuerwehr der US-Army – Unterschiede im Detail

Feuerwehr der US-Army – Unterschiede im Detail

Kaiserslautern (rp), (hl). Montag, 24. Oktober 2011, kurz vor 9 Uhr. Ein nebliger und grauer Herbsttag. Ich bin auf dem Weg zur Feuerwache der US-Army im Osten von Kaiserslautern und stehe wenige hundert Meter vor meinem Ziel an einer Gefällstrecke im Stau. Die Unterkunft liegt an einer Kreuzung mit Ampelschaltung. Okay, denke ich, morgendlicher Berufsverkehr. Aber nein! Kaum kann ich die Station erkennen sehe ich den Grund für den Stau. Ein LKW-Unfall direkt vor der Feuerwache. More

Techwatch: Bionische PA-Masken

Sieht aktuell eher nach Konzept aus, aber ein interessantes Konzept zur Informationsdarstellung und -übermittlung. Einzige Frage ist, ob das nicht zu viele Funktionen sind, die auch vom eigentlichen Einsatzgeschehen ablenken. Gut ist die Temperaturanzeige bzw. Warnung eines schnellen Temperaturanstiegs, und der „Pfad“ nach aussen. Evtl. könnte eine Distanzanzeige zur Einganstür sinnvoll sein. Was meint ihr?