Die FFFF-Matrix

Ein Neuansatz zur persönlichen Gefährdungsbeurteilung

Bei wem aus dem jugendlich-sportlichen „frisch, fromm, fröhlich, frei“ eher ein lethargisch-unbeweglicher „Feierabend, Flaschenbier, Fernsehen, Fußball“ wurde, der sollte hier weiterlesen, denn gerade nach der kaloriengeschwängerten Weihnachts- und Endjahresfeierzeit mit ihren nicht unbedeutenden Fressorgien, fragt sich nicht nur so mancher Feuerwehrmann, ob er noch „Fit For Fire Fighting“ ist.

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Lange Rede kurzer Sinn, mein Vorschlag für alle fettpolstergeplagten Leidensgenossen (SB): die praktische Anwendung der FFFF-Matrix. Wir nehmen die Fastenzeit als äußeren Anlass ein paar Gramm loszuwerden und, klar, nach dem widerwärtig arktischen und schneegeplagten Winter, der den Sport, den wir ja eigentlich machen wollten, verhindert hat, gleichen wir nebenbei unseren Fitnesszustand wieder an das geforderte Soll an. More

Gewalt gegen Rettungskräfte als Volkssport

Rezension von Michael Steils Gib der Gewalt keine Chance

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„Rettungskräfte tätlich angegriffen“, „Feuerwehr mit Böllern beschossen“, „Feuerwehr mit Steinen beworfen“, … Es sind Schlagzeilen wie diese, die zeigen, dass sich Gewalt längst nicht mehr nur noch gegen Sicherheits- und Ordnungskräfte, sondern gezielt und mutwillig auch gegen (ehrenamtliche) Helfer wendet – und das nicht nur zu Silvester.

Feuerwehrleute erfahren zwar eine breite Ausbildung zur Bekämpfung der Auswirkungen von Bränden und Naturgewalten, zur Rettung von Menschen aus unterschiedlichsten Notsituationen, aber in Bezug auf Gewalt, egal ob verbal oder physisch, gegen sich selbst und Kameraden, gibt es keine Vorbereitung, und das, obwohl die Gefahrenmatrix mit dem Aspekt „Angstreaktion“ durchaus einen Anknüpfungspunkt für die Ausbildung bietet.

Michael Steil will mit seinem Buch „Gib der Gewalt keine Chance“ einen Beitrag zur Steigerung der Handlungskompetenz in Sachen Deeskalation und Möglichkeiten der Prävention und Reaktion bieten. More

Ein Traum wird wahr: HRG Technische Unfallrettung

Challenge

Vom 10. bis 12. Juni 2016 findet die Rescue Challenge der vfdu in Osnabrück statt. Und vor ziemlich genau 10 Jahren haben wir – auch in Osnabrück! – das erste Mal bei einer Challenge vorbeigeschaut. Wer ein Bisschen Zeit hat, möge Stefans Bericht im damaligen Weblog in Ruhe durchlesen. Zwei Kernaussagen haben damals wie heute immer noch Gültigkeit:

  • Man kann viel lernen
  • Es interessiert (fast) niemanden

Das ist sehr schade. Denn 10 Jahre (und mehr) intensiver „Forschung und Entwicklung“ müssen auch mal etwas mehr abwerfen. Ja, die technische Unfallrettung ist in der Breite inzwischen eine ganz andere Kiste als früher. Aber irgendwie haben sich die Challenges – und insbesondere die Relevanz für den Feuerwehralltag – nicht so richtig in den Köpfen festgesetzt. Und das wollen wir ändern. More

Unser Standard (New York)

Knapp 10 Minuten extrem interessantes video. Vor Allem deshalb, weil „Zimmerbrand 1.OG“ bei uns in D oft als Standardeinsatzregel verwendet wird. Hier lässt sich sehr gut sehen, wie die Taktik „dort drüben“ sich von unserer unterscheidet. Leider fängt das Video nicht alle relevanten Details auf, aber es kann genügend Information gewonnen werden, um einen Eindruck zu bekommen. Ab ca. 05:00 (meine ich) kommt Wasser aufs Feuer, das sind keine dreieinhalb Minuten nach Ankunft der Engine. More

Frohe Weihnachten

Merry Christmas

Alle Jahre wieder kommt das Chr…. das gleiche an dieser Stelle: Das Weblog-Team wünscht allen Lesern frohe Weihnachten und einen guten, einsatzfreien Start in das Neue Jahr.

Wie Manager das US Rote Kreuz kaputt machen

Rotes Kreuz

Freie Wirtschaft und Hilfsorganisationen sind nicht immer das Gleiche. Es gibt viele Beispiele von erfolgreich geführten privaten Organisationen, aber das Rote Kreuz ist sicher eine eigene Kategorie.

Es verhält sich so, dass das US-amerikanische Rote Kreuz vor einigen Jahren eine Managerin aus der Wirtschaft, genauer von AT&T, an die Spitze setzte. So weit so gut. Die Dame scheint jedoch die fundamentalen Unterschiede nicht ganz verstanden zu haben. More

Genf: Abrollbehälter „Kulturgut“

AB Kulturgut

Einmalig dürfte der „Abrollbehälter Kulturgut“ (Berce Protection des Biens Culturels) der Feuerwehr Genf sein. In Folge eines Bibliothekbrandes im Jahr 2008 mit dem Verlust von über 1000 Büchern konzipierte man diesen Abrollbehälter. Mit ihm können Güter vor Ort geschützt werden (zB Bautrockner), aber auch verpackt und sortiert werden.

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Ghostbusters HQ – eine aktive Feuerwache

Das Gebäude der Hook and Ladder 8 Feuerwache in Tribeca, Manhatten diente in den Ghostbusters-Filmen als Kulisse des Hauptquartiers der professionellen Geisterjäger. Bild: Phillip Ritz, New York, NY, USA / CC BY 2.0

Das Gebäude der Hook and Ladder 8 Feuerwache in Tribeca, Manhatten diente in den Ghostbusters-Filmen als Kulisse des Hauptquartiers der professionellen Geisterjäger. Bild: Wikipedia / Phillip Ritz, New York, NY, USACC BY 2.0

„Who ya gonna call? Ghostbusters!“ Als Bill Murray alias Dr. Peter Venkman, Dan Aykroyd alias Dr. Raymond „Ray“ Stantz und Harold Ramis alias Dr. Egon Spengler 1984 und 1989 mit ihrem Einsatzfahrzeug Ecto-1 auf Basis eines 1959er Cadillac Miller-Meteor in den GhostbustersFilmen auf Geisterjagd in New York gingen, war ihr Stützpunkt eine noch immer aktive* Feuerwache in der 14 North Moore Street in Tribeca einem Stadtteil von Manhatten. More

Anziehende MRT

MRT

Es schwirrt so eine Geschichte rum, keine Ahnung mehr wo (ist auch egal), ein PA Trupp hätte sich im Einsatz zu sehr einem MRT genähert, und mindestens ein FA hätte es regelrecht mit den Stahlflaschen voran ins Gerät gezogen.

Ob das wahr ist, keine Ahnung. Was allerdings theoretisch passieren kann, ist in diesem faszinierenden Video zu sehen. Was für Kräfte! Ihr wollt CFK-Flaschen? Einfach das Video vorzaubern (setzt ein MRT im Ausrückegebiet vor).

Foto: Wikipedia