Kein Rohr wie jedes andere

Rezension von  de Vries‘ Einsatz von D-Leitungen

Buchcover Holger de Vries: Einsatz von D-Leitungen. Ausbildung und Praxis. Aus der Reihe: Fachwissen Feuerwehr. Landsberg am Lech: ecomed Sicherheit 2016, 120 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-609-69807-6, 12,99.-

Fast mag der geneigte Fachleser irritiert fragen, wie es möglich (und ob es sinnvoll) ist, über das D-Rohr weit über hundert Seiten zu schreiben, doch schon im Vorwort stellt de Vries klar, dass das D-Rohr in den deutschen Feuerwehren stark unterschätzt wird und sich sein Nutzen erst langsam in der Praxis zu zeigen beginnt – ganz im Gegensatz zu anderen Ländern (und der deutschen Vergangenheit). Ausgehend von fehlender Ausbildungsliteratur über das D-Rohr will de Vries eine Lücke schließen und bietet mit dem Buch „Einsatz von D-Leitungen. Ausbildung und Praxis“ aus der Reihe Fachwissen Feuerwehr eine Abhandlung „in ingenieurswissenschaftlicher Qualität“ (S. 5) an. More

Ein Feuer verbreitet sich in der Wehr

Eine Kolumne zu Thema Feuerwehr und WhatsApp

Ja, ich stehe dazu: Ich bin einer der wenigen WhatsApp-Verweigerer. Warum? Da gibt es viele Gründe. Inzwischen zeigt meine ablehnende Haltung im Bereich der Feuerwehr allerdings erhebliche negative Folgen, die ich selbst sehr kritisch sehe und die ich einmal zur Sprache bringen möchte.

Zu Beginn des Aufstiegs des Instant Messaging-Dienstes sah ich für mich persönlich keinen größeren Nutzen, keine Vorteile, gegenüber SMS oder der E-Mail. Klingt das altmodisch? Vielleicht. Aber für mich gab es praktische Gründe. SMS schrieb ich nur mit sehr wenigen Personen, diese inzwischen antike Form der Kommunikation diente der privaten Kommunikation, ging selten darüber hinaus. Kurz und knapp das Wichtigstes auf den Punkt gebracht. Fertig. Keine langen Texte, keine Bilder, die ablenken, und keine unpassenden Kommentare weiterer Empfänger. Information versendet/empfangen. Abgehakt. Alles andere regele ich bis heute über E-Mail, die für mich – das mag ebenso antiquiert sein – den Nutzen hat, nicht nur sehr gegliedert zu schreiben, sondern auch strukturiert zu archivieren, nach Anlass, Thema, Gesprächspartner etc.

Sieht man mal von dem elementaren Aspekt der Kommunikations- und Datensicherheit ab, möchte ich nicht noch einen weiteren Service, der mich ohne Unterlass trackt und mit Werbung stalkt; es reicht, wenn ich „gezwungen“ bin Android und mit Einschränkungen Facebook zu nutzen. Was aber hat dies nun mit der Feuerwehr zu tun? Eine ganze Menge. Ich werde von Informationen abgeschnitten! More

Buchverlosung Oktober 2016

Aufgepasst! Anlässlich der Rezension des Buches „Feuerwehrfitness – Fit für jeden Einsatz“ von Martin Brombeis verlost das Feuerwehr Weblog zwei Exemplare des eBooks.
Buchcover Feuerwehrfitness
Teilnehmen an der Verlosung der beiden Bücher „Feuerwehrfitness – Fit für jeden Einsatz“ könnt ihr wie folgt:

  •     Kommentar unter den Artikel hier im Feuerwehr Weblog
  •     Kommentar unter den entsprechenden Beitrag auf Facebook
  •     Twitter-Tweet/Retweet: „Ich nehme an der #Buchverlosung des Buchs #Feuerwehrfitness teil! #bvokt2016 @feuerwehrweblog“

Voraussetzungen sind eine gültige E-Mail-Adresse (aktiver Facebook- bzw. Twitter-Account) und Postadresse in Deutschland. Bitte nur einmal teilnehmen. Doppelte Teilnahmen werden gelöscht.

Die Verlosung läuft bis einschließlich 27. Oktober 2016. Der Gewinner wird von uns dann in KW 43/44 per Email benachrichtigt.

Die beiden eBook-Exemplare wurden Martin Brombeis für die Verlosung zur Verfügung gestellt.

Die Verlosung ist beendet, bitte nicht mehr teilnehmen.

Externe Links

Projekt Halbmarathon – Das Tagebuch (9)

Letzter Eintrag: Die Ankunft

Geschafft! Nach 21,198km lief ich vergangenen Sonntag bei Stunde 01:44:37,8 über die Ziellinie am Singener Rathausplatz. Was für ein Tag und was für eine Qual – zumindest am Schluss. Ziel erreicht: Ankommen. Das zweite Ziel, Letzter zu werden, habe ich allerdings um etwa fünfzig Prozent der Plätze verfehlt. Mit Platz 68 von 144 Teilnehmern lag ich (ganz im Gegensatz zum letzten Halbmarathon 2006) ziemlich genau im Mittelfeld. More

Hart, härter, Feuerwehrmann

Da blieb mir beim Lesen die Spucke weg! 100 Kilometer in 24 Stunden laufen – mit vollständig angelegter PSA inklusive PA. Diesen Rekordversuch unternahm der Werkfeuerwehrmann Kai Eichler aus Immenstaad (BW) am Wochenende. Besonders bitter. Nach 22 Stunden, 10 Kilometer vor dem Ziel, musste er seinen Rekordversuch schon zum zweiten Mal aufgeben. [Südkurier (September 2016 | Südkurier (Juli 2016) ]

Projekt Halbmarathon – Das Tagebuch (8)

Wasserzufuhr während eines Laufwettkampfes ist wichtig für die Muskeln. Quelle: Wikimedia Commons / US NAVY.

Die Spannung steigt, der Puls rast, die Nervosität explodiert. Das ist natürlich Quatsch. In wenigen Stunden starte ich beim 19. Hegau Halbmarathon in Singen am Hohentwiel, der Weg dorthin war, wie man meinen vergangenen Statusberichten (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7) entnehmen kann, nicht immer einfach. Es lagen (oder liegen) Steine im Weg, die unüberwindbar waren oder nur mit Abstrichen umgangen werden konnten. Ich lasse es am Sonntag auf mich zukommen, denn die Hauptsache ist, dass ich dabei war und wichtiger, dass ich ins Ziel komme. More

Fit für den Alltag – fit für den Einsatz

Rezension von „Feuerwehrfitness – Fit für jeden Einsatz“

Cover Feuerwehrfitness

Das Thema Fitness von (freiwilligen) Feuerwehrangehörigen geriet 2002 nach Veröffentlichung der STATT-Studie in den Fokus und periodisch brodelt die Frage nach dem Leistungszustand von Atemschutzgeräteträgern in Foren wie Diskussionen hoch. Die Feuerwehrfitness bleibt daher stets aktuell. Basierend auf der Selbsteinschätzung von Atemschutzgeräteträgern und persönlichen Beobachtungen schrieb Martin Brombeis, diplomierter Fitness- und Gesundheitstrainer, eine Anleitung, die Feuerwehrangehörige beim Training zur Erreichung größerer Leistungsfähigkeit unterstützen möchte. More

Der Veterinärzug

Eine Regieeinheit des ehemals Erweiterten Katastrophenschutzes

In der Badischen Zeitung (externer Link!) steht heute ein Artikel über den Veterinärzug des Katastrophenschutzes in Freiburg i. Br. Diese ehemalige Regieeinheit ist eine Art Überbleibsel des „Erweiterten Katastrophenschutzes“ (der mit Ende der Ost-West-Spannungen zu Beginn der 1990er Jahre aufgelöst wurde). Im Artikel geht es um die Aufgaben, die der Zug mittlerweile übernimmt. Einsätze sind gar nicht einmal selten.

Vor einiger Zeit hatte ich im Feuerwehr Weblog schon einmal darüber geschrieben, dass ich das Thema Veterinärzug auf meiner Artikelliste hatte. Über einen Blogbeitrag (externer Link!) in meinem privaten Blog bin ich allerdings nie hinausgekommen, auch wenn es unzählige vollgeschriebene Blatt Papier gibt.