Spannende Geschichte: eine Pille wird vor dem Einsatz eingenommen, misst die Körper-Kerntemperatur und gibt sie live weiter. So kann man eine Überhitzung bzw. Abkühlung auch zeitnah einfangen und entsprechend Gegenmassnahmen einleiten, z.B. den betroffenen Kameraden aus dem Einsatz herauslösen.
Keine Utopie, sondern ein aktueller Test in Australien.
Was dazu spontan einfällt? Vor Allem sicher stellen, dass man die Pillen auch den richtigen Einsatzkräften zuordnet. Im Innenangriff eingesetzte Kräfte dürften 1-2 Tage nach dem Einsatz unleckere Suchtätigkeiten auf dem Klo verrichten (wird’s dann entsorgt oder wiederverwendet?).
Unterm Strich eine feine und sinnvolle Sache. Mag’s jemand hierzulande antesten?
(via @julian_r auf Twitter; Bild: ich)

Interessante Sache…
Allerdings würde ein Brustgurt á la Pulsmesser die selben Aufgaben erfüllen können.
Vorteile hierbei:
- mehrfach verwendbar und dadurch langfristig günstiger
- Kopplung mit Pulsuhr, PA o.Ä., um der Einsatzkraft selber alle nötigen Informationen zu geben (Temperatur unter Kleidung, Vitalparameter (Puls…)). Der Bodyguard von Dräger kann die Kerntemperatur nach äußeren Parametern approximieren
- ebenfalls per Telemetriedaten nach außen übertragbar
- interner Speicher zur Nachverfolgung
- Platz für ein GPS oder anderes Positonsgerät (vorheriger Beitrag)
- leicht zu reinigen
Messflächen lassen sich z.B. auch in Funktionswäsche integrieren, die unter moderner Schutzkleidung getragen werden sollte.
Hugo