- Baumstumpfbrand
- Geldbeutel in Unterflur-Container
- “brennender” Rindenmulch durch Zigarette auf 0,3qm
- Brennender Rindenmulch in einem Beet in der Stadt
- Vogel hinter Nachttisch (Nachts um halb 3)
- Baum auf Straße war Ast auf Straße der GF hat sich einsam der Aufgabe geopfert
- hamster hinter küchenzeile!
- Baum auf Straße, wo der Gipfel nicht mal die Straße berührt hat (aber Polizei hat uns angefordert)
- Vogel hinter Kühlschrank
- Katze in Terassentür oder entflogener Papagei
- Katze in Dose
- brennt Straßenlaterne
- Wasser aus dem Bio-Müllauto
- Pol. ruft uns zu einer Ölspur, welche sich als ein par Tropfen Scheibenwischwasser von einem PKW rausstellte
Update:
- Vogel in Zwischendecke – Nach Erkundung: Brandmelder mit leerer Batterie piept auf dem Kleiderschrank
- Abgestürztes Kleinflugzeug entpuppte sich als Modellflieger
- Oder gemeldete Ölspur von der Pol ware 3 kleine Flecken
- “Brennt Wahlplakat” mitten in der Nacht. Als wir da waren, war von dem kleinen Plakat nix mehr über.
- Eichhörnchen klemmt in Astgabel, hatte wohl nur dort geschlafen
Kleiner Auszug aus #EinsatzFail - Liste gerne in den Kommentaren weiterführen.
Ich weiss, manche Alarmierung landet automatisch bei uns, weil die Situation unklar ist. Aber wenn ein Mülleimerchen im Freien brennt, wäre das Problem mit 1 Liter Wasser gelöst und 15 Feuerwehrler müssten ihren Arbeitsort nicht verlassen. Gefühlt ist die Hemmschwelle beim Rufen der Feuerwehr immer niedriger. Oder?
Papagei im Baum:) Unser OBM hat 2 Stunden lang versucht diesen Einsatz loszuwerden. Als der Besitzter mit der Presse drohte haben wir uns breitschlagen lassen. Am Ende wurde der Vogel kostenpflichtig per DLK aus dem Baum gepflückt. Es waren -5 Grad von daher wollte er nicht mehr fliehen. 6 Montate später das selbe nochmal! Wir sind nicht teuer genug.
Christian Kulenkampff
Musste der das selbst bezahlen, oder war das ein Hilfsbedürftiger nach ARGE-Sprech.
Lohengrin
Selber zahlen. Beide male.
Christian Kulenkampff
Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Aufgabe der Feuerwehr ist auch die Tierrettung. Okay normalerweise könnte der Papagei runterfliegen, aber bei – 5 Grad?! Ist ja bekanntlich nicht so das Klima wo Papageien sich normalerweise aufhalten und auf Dauer ist die Temperatur für den Papageien wahrscheinlich nicht mit seinem Leben zu vereinbaren.
Philipp
Ich würde sagen das toppt alles!
Feuerwehr befreit Mann von Edelstahlring an empfindlicher Körperstelle
http://www.retter.tv/de/feuerwehr.html?ereig=-Feuerwehr-befreit-Mann-von-Edelstahlring-an-empfindlicher-Koerperstelle-&ereignis=12022
@Andi_y_
Aus meinen “Es gibt nix, was es nicht gibt’-Erlebnissen:
-Zunge an Laternenpfahl gefroren
-Geldbeutel in Teich
-brennender Rucksack auf Betontreppe
ozinder
* Loch in Straße (20cm Durchmesser)
* Verschüttete Farbe (Samstagfrüh)
* Eichhörnchen in Dachrinne
* P klemmt in Drehstuhl
* P klemmt in Bäckerkiste
Hans
- Pavillion (3m x 3m) auf Straße, Polizei vor Ort (!!!!), das ganze Nachts nach etwas Wind
Tobias
Interessanter Beitrag. Ich kenne 2 Welten. Einmal Großstadt- Einmal “Dorf” -Feuerwehr. Auf´m Dorf wird von den Einwohnern fast alles selber gemacht (von überschwemmter Straße bis zum halben Garagenbrand). Das ist derart ausgeartet, dass nach einem Flächenbrand direkt an einer Hauptstraße(inkl. Rauchentwicklung die für den Verkehr nicht gerade zu verachten war) gefragt wird, warum denn die Feuerwehr dorthin ausrückt. Bei Einsatzzahlen von 0-5 im Jahr verwundert dies sicherlich. Komischerweise ist die Einstellung bei meiner “Großstadt-Wehr” anders, bei Einsatzzahlen von 100+ im Jahr hört man selten ein grummeln, selbst bei Fehl- oder Fail- Alarmen. Wenn ich persönlich nicht die Erfahrung gemacht hätte, hätte ich sicherlich im voraus behauptet, dass die Dorf-Feuerwehr bei keinem Einsatz “meckert” und die, die in der Großstadt öfters unterwegs sind, sich sehr wohl über manchen Einsatz aufregen. Verkehrte Welt? Oder Realitätsverlust nach Jahren auf dem “Dorf”?
den Einsatz der Feuerwehr rechtfertigt.
Denke, dass nicht jede unklare Lage a`la “Katze in Dose”
Schnipsel
Genau so sieht es aus.
Letzte Woche hatten wir einen Flächenbrand, der schon 30 Minuten von Anwohnern bekämpft wurde, bis einer auf die Idee mit den roten Autos kam.
Gutes Beispiel auch immer, wenn ein Sturm aufzieht. Je größer der Ort, desto kleiner die zu entfernenden “Bäume”.
Ich persönlich bin noch nie zu “Ast auf Gehweg” oder so ausgerückt.
Vielleicht liegt es daran, dass auf dem Dorf jeder weiß, dass die Feuerwehr freiwillig ist und in “Städten” (geht ja schon bei 15.000 Einwohnern los) davon ausgegangen wird, dass da ein paar auf der Wache sitzen, die eh nicht besseres zu tun haben. Gerade diese kleinen Städte am Rand der Großstädte wachsen immer mehr durch Neubaugebiete in die dann die Menschen aus den Großstädten hinziehen, die eine BF gewohnt sind.
Christian
“Je größer der Ort, desto kleiner die zu entfernenden “Bäume”. – Nicht immer, aber in der Regel geb ich Dir recht. Ende Februar 2010 ist bei Xyntia eine Dorfwehr alarmiert worden, “Bäume auf Straße”. Das Ende vom Lied: Alles, was irgendwie auf die Straße fallen konnte hat es auf 200m Straßenlänge entwurzelt und auf die Straße gelegt. Wo eventuell eine größere Wehr Probleme gehabt hätte: Wie bekommen wir das Holz weg? Auf dem Dorf war schon der Schlepper unterwegs (; http://www.feuerwehr-ramschied.de/index.php/aktiv/fotoalbum/image?format=raw&type=img&id=50
DKwtz
Also bei uns im Ort (knapp 10.000 Einwohner verteilt auf Stadt und mehrere Ortsteile) kann man beide Welten parallel erleben. Auf der einen Seite Anwohner die große Flächenbrände selbstständig, ohne die Feuerwehr zu alarmieren, mit Gartenschläuchen bekämpfen, oder bei brennenden Hecken und Mülltonnen zwar die Feuerwehr rufen aber dann bis zu unserem Eintreffen schon mal selbstständig mit der Brandbekämpfung beginnen
Genauso wird dann bei Kaminbränden erst auf den letzten Drücker die Feuerwehr gerufen wenn wirklich nichts mehr geht
Auf der anderen Seite gibts dann da aber auch Einsätze wo man von der Pol zu “Baum auf Straße” gerufen wird und der Baum sich dann als mehrere kleine Äste entpuppt, die auch ein Streifenpolizist problemlos aufheben und von der Straße hätte tragen können ;D
Chris
Es gibt Menschen, die niemandem helfen wollen, und niemanden um Hilfe bitten wollen. Das erachten sie als menschenunwürdig. Sie maßen sich ein Recht darauf an, dass irgendwer für sie irgendetwas tut. Deswegen brauchen diese Leute ganz viel Geld und haben nie genug davon.
Diese Leute gibt es viel häufiger in der Stadt als auf dem Land. Das erklärt den von dir beobachteten Unterschied.
Lohengrin
- Flugunfähige Taube auf Balkon – “Sie kann nicht mehr fliegen. Sitzt hier schon seit 3 Tagen. Ich habe sie schon gefüttert”. 3x Größe 45 auf den Boden stampfen und dabei in die Hände klatschen machten dem Einsatz ein schnelles Ende
Krischi83
Highlight bisher: Sirenen!alarm für 2 Wehren, Einsatzmeldung: Auslaufendes Wasserbett. Nach Erkundung stellte sich heraus, dass es in der Wasserdichten Wanne des Bettes leicht feucht war. Dem Besitzer war der Servicetechniker des Herstellers zu teuer….
Daniel
Umgestürzter Bauzaun, gemeldet von der Pol war wohl das verrückteste, das ich bisher mitgemacht habe.
Frank Rehfeld
Kameraden von mir mussten mal zu einem rauchenden Aschenbecher ausrücken. Gemeldet worden war ein brennender Mülleimer, vor Ort stellte sich dann heraus, dass der über dem Mülleimer angebrachte Aschenbecher leicht qualmte. Eine Flasche Mineralwasser aus der Kiste für die AGTs hat das Problem erledigt.
Felix
Hallo,
hier Beispiele zu diesem Thema aus unserer Wehr:
- Wasserschaden –> Abfluss von Spülbecken war defekt, Maßnahme: Wasserhahn zugedreht, Einsatzende.
- Amtshilfe Polizei: Handy in Gewässer –> 1x Wathose und das Teil war noch funktionsfähig!
- Personenrettung aus Gewässer –> Eine Jugendliche mit Schnittwunde am Fuß, 1x FW-Mann mit Einsatzstiefeln heroisch durchs Wasser gelaufen und Person gerettet.
Tehalon
Sonnenschirm brennt (am 31.12.), bei Ankunft nur noch schwarze Masse
Martien
Rauchgasvergiftung durch angebranntes Toastbrot!
Einsatz Polizei und die Mannheimer BF.
Kein Scherz: http://www.rnz.de//MetropolMannheim/00_20120402143000_101958750_Verbranntes_Toastbrot_verursacht_Feuerwehreins.php
Roland
Angebranntes Kochgut ist leider oft der Verursacher von Einsätzen. Wobei ich da die Dame, mit dem defekten Toaster, welcher den Toast plötzlich nicht mehr ausspuckt, eher verstehe, als Leute, die was auf dem Herd vergessen, weil der sich nicht abschaltet, wenn er fertig gekocht hat.
Wie jetzt die 92jährige Dame zu einer Rauchgasintox kommt kann ich von hier aus nicht beurteilen, aber da das ja “nur” ein Verdacht ist kann auch das Alter für einige Symptome verantwortlich sein.
DKwtz
Wobei man nicht vergessen sollte, dass auch der Rauch bei angebranntem Essen giftig ist. Nicht unbedingt immer, aber je nachdem wie stark das Essen angebrannt / verbrannt war schon. Ich lass den Bewohner immer vom RTW kontrollieren, wenn er selbst beim verbrannten Essen in der Wohnung war. Oft is er ja eingeschlafen während das Essen schön vor sich hin kocht, o.ä.
Philipp
04.12.2010, 18:53 Uhr: “Hier die Leistelle XY mit Einsatz für XY 1/40/1 und 1/62/1, Amthilfe POL, Schneemann blockiert Wohnstraße”…. noch Fragen?
Btw: Rückmeldung: “Leitstelle von 1/62/1, Straße frei, Schneemann ex, wurde von uns überfahren…”
Spoizl
gemeldeter Brand auf Spielplatz (von POL!)
im Endeffekt saßen da zwei angeheiterte Jugendliche im Sandkasten und haben Würstchen über offenem “Feuer” gegrillt
Mike
Das hatte ich auch mal.
Es geschah an einem sonnigen Sonntag Mittag im Februar 2007 im Garten hinterm Haus. Wegen des erstaunlich warmen Wetters holten mein Nachbar und ich den Grill raus und grillten.
Kurz darauf kam die Feuerwehr. Eine Nachbarin, Türkin, hatte Rauch gerochen und sich an die Meldung aus der Bildzeitung vom Vortag erinnert, wo irgendwer bei Türken Feuer gelegt hatte.
Ich bot dem Feuerwehrmann, der sich mit mir unterhielt, eine Wurst an, aber der lehnte ab. Die Nachbarin schaute nur irritiert von ihrem Balkon. Als ich ihr “Wollen Sie auch ne Wurst?” zurief, ging sie wieder rein.
Lohengrin